Eine süße Überraschung für Flüchtlingskinder!

Da hatte die Schulkonferenz der Barbara-Schule eine tolle Idee!
Zu Sankt Martin sollten die Flüchtlingskinder, die im Barbara-Hospital wohnen, von jeder Schulklasse einen riesigen Stutenkerl geschenkt bekommen.
Dem Spendenaufruf folgten viele Familien und so konnten bei der Bäckerei Sieveneck acht wunderschön dekorierte, metergroße Stutenkerle bestellt werden.
Am Vormittag nach dem Martinszug war es so weit. Eine Delegation von zwei Kindern aus jeder Klasse übernahm vor dem Barbarahospital acht große Tabletts mit je einem Stutenkerl und brachte sie in die Eingangshalle des Barbara-Hospitals. Dort warteten schon die Kinder des dortigen Kindergartens mit selbstgebastelten Laternen. Große Augen leuchteten und strahlten Freude aus. Die Kleinen lauschten dem Martinslied und dann teilten sie in ihrem Raum einen süßen Riesenmann. Auch der warme Kakao stand schon bereit.
Die Kinder der Barbara-Schule brachten die sieben übrigen Stutenkerle in einen anderen Raum, wo sie auf weitere Schleckermäulchen warteten. Denn auch die großen Kinder im Barbara-Heim sollten ja bedacht werden.

Stutenkerle für Flüchtlinge

Die Elternpflegschaft der Barbara-Schule hatte zu St. Martin 2015 eine besondere Idee: Riesenstutenkerle für die Flüchtlingskinder im ehemaligen Barbarahospital sollten während des Martinszuges überreicht werden. In der Schulgemeinschaft fand diese Idee großen Zuspruch und so sammelte man dafür Spendengelder. Am Ende konnte die Schule sieben metergroße Stutenkerle finanzieren, die in der Bäckerei Sieveneck mit viel Liebe und Fantasie hergestellt wurden. Die Flüchtlingskinder, aber auch die Erwachsenen Bewohner des Barbara-Hospitals, freuten sich über die leckere Martinsgabe. Ein zufällig anwesender Passant beobachtete das Geschehen und schrieb einen Bericht an die Zeitung.

St. Martin

An einem Abend nahe dem 11. November, dem Tag des heiligen Martin, feiert die Schulgemeinschaft das Martinsfest. Die Kinder basteln in ihren Klassen schöne Laternen, die sie zum Martinsfest mitbringen.
Ab 17 Uhr trifft man sich auf dem Schulhof bei Waffeln und Kakao, Würstchen und Glühwein. Um 18 Uhr, wenn Sankt Martin mit seinem Pferd gekommen ist, ziehen die Kinder, die Lehrer und Lehrerinnen und einige Helfer in einem langen Zug durch die Straßen Neumühls. Dazu singen sie, begleitet von der Musik der Kapelle, die altbekannten Martinslieder. Am Krankenhaus halten sie eine Weile an, damit die kranken Menschen ihnen zusehen und zuhören können.
Zurück auf dem Schulhof versammelt sich die Schulgemeinschaft um das Feuer, wo das Martinsspiel vorgeführt wird. Alle sehen, wie Sankt Martin den Mantel teilt und eine Hälfte dem Bettler schenkt. Nach dem Spiel erhalten die Kinder in ihren Klassenräumen einen Stutenkerl mit Schokoladenfüßen.